Kindergarten Zorger Waldhäuschen

Allgemeines

Herzlich willkommen

Der Zorger Kindergarten ist eine Betreuungseinrichtung für Kinder im Alter von 2–6 Jahren. Unsere Betreuungszeiten können an fünf Werktagen von 7:00 – 14:00 Uhr genutzt werden.

 

Lebensbegleiterinnen für 25 Kinder sind eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin. Seit 2011 arbeiten wir in Kooperation mit der Heilpädagogischen Einrichtung der Lebenshilfe gGmbH aus Herzberg zusammen.


Die heilpädagogische Gruppe besteht aus sechs Kindern im Alter von 3–6 Jahren und wird von einer Heilpädagogin und einer Sozialassistentin begleitet und gefördert. Das offene Konzept in Verbindung mit Projektarbeit ist das tragende Element um Ideen, Bedürfnisse und Fähigkeiten aller Beteiligten zu vernetzen und auszubauen.


Der Kindergarten ist ein 308 qm großes Flachdachgebäude mit zwei Gruppenräumen, kleineren Nebenräumen und einem Kinderbistro. Gesunde und kindgerechte Mahlzeiten z. B. Frühstück und Mittagessen werden täglich frisch zubereitet. Das dafür geschaffene Kinderbistro und die Küche werden von einer Kochfrau bewirtschaftet. An das Kindergartengelände grenzt zusätzlich ein 250 qm großer öffentlicher Spielplatz, der den unterschiedlichsten Bewegungs-, Körper- und Wahrnehmungserfahrungen der Kinder gerecht wird.


Wir laden Eltern und Familien herzlich ein, sich vor Ort zu informieren und würden uns auch über Ihr Interesse freuen.

Das Team

Im Kindergarten arbeiten drei pädagogische Fachkräfte, die sich aus einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin zusammensetzen. Im Jahr durchlaufen ca. zwei Praktikanten diese Einrichtung. Weiterhin sind eine Köchin und eine Raumpflegerin in unserer Einrichtung tätig.


Das gesamte Team ist für die Planung, Organisation und Durchführung des Kindergartenalltags und der Zusammenarbeit mit den Familien verantwortlich.


Es gibt für Mitarbeiter und Kinder zur Orientierung einen überschaubaren Tages- und Wochenablauf.

Kindgemäße Räume

Das Raumangebot in unserem Kindergarten hat sich nach pädagogischen Gesichtspunkten der offenen Kindergartenarbeit entwickelt. Die zwei Gruppenräume, der Flur, das Kinderbistro, die Nebenräume und das Außengelände sind kindgerecht eingerichtet und gestaltet. Die Gruppeneinteilung hat eine organisatorische Funktion und ist gleichzeitig Orientierungshilfe. Das bedeutet aber nicht, dass die Kinder ihren Tag nur in einem Gruppenraum verbringen. Das gesamte Raum- und Platzangebot soll eine spielerische Herausforderung für alle Kinder sein. Kinder wollen auf Entdeckungsreise gehen und nicht in jedem Raum das gleiche vorfinden. Zuhause ist auch jeder Raum anders gestaltet und jedes Zimmer hat eine bestimmte Funktion. Sie kennen es also nicht, dass in einem einzigen Raum alles stattfindet. Dies hat dazu geführt, dass wir beide Gruppenräume unterschiedlich eingerichtet haben, denn ein Kind kann nicht in Ruhe ein Bilderbuch genießen, wenn neben ihm ausgelassen getobt wird. Nach unseren gegebenen Platzmöglichkeiten haben wir den einzelnen Räumen Schwerpunktbereiche zugeordnet, die es den Kindern ermöglichen, intensiv und ungestört ihren Spielinteressen nachzugehen. Außer der üblichen Einrichtung wurden folgende Bereiche erweitert und besonders ausgestattet.


Gruppenraum 1: Rollenspielbereich (Verkleidung, Puppenecke)  

  • Schwerpunkt Kreatives Gestalten

 

Gruppenraum 2: Schwerpunkt Bauen / Konstruieren                                                     

  • Tisch- und Brettspiele

Werkraum: Schwerpunkt Werkbank / Naturmaterialien

Bücherei / Medienraum: Große Auswahl an themenbezogener Kinderliteratur

Schlafraum: Zurzeit schlafen vier Kinder

Im Flurbereich befindet sich die Küche, an die sich das Kinderbistro anschließt.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Wir kooperieren mit den Heilpädagogischen Einrichtungen der Lebenshilfe gGmbH aus Herzberg.


Der Heilpädagogische Kindergarten ist seit 2011 mit einer Gruppe in Zorge vertreten. Die Räume werden im Kindergarten von allen Kindern genutzt und den Aktivitäten und Möglichkeiten der Kinder angepasst. Gemeinsam wird der Kindergartenalltag gestaltet.


Die Kooperation schafft einen gemeinsamen Erfahrungs- und Erlebensraum für Kinder mit und ohne Behinderungen. Sie fördert die Selbstverständlichkeit im Umgang miteinander, stärkt die sozial-emotionalen Kompetenzen und motiviert zum voneinander lernen.

 

Über unsere Arbeit

Spiel als Haupttätigkeit von Kindern

Wir geben dem Spiel, der Bewegung und der Erweiterung von Handlungsmöglichkeiten in unserer pädagogischen Arbeit einen hohen Stellenwert und denken, dass wir so den Bedürfnissen, den Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten der Kinder im Rahmen ihrer Entwicklung näher kommen. Für uns zeigen sich darin die wesentlichen Elemente kindlichen Daseins und kindlichen Lernens. 

 

Schon kleine Kinder, noch bevor sie krabbeln können, sind ständig aktiv und in Bewegung. Sie probieren aus, was sie mit ihrem Körper machen können, wie sich etwas anfühlt, wie schwer etwas ist. Sie drehen, betasten und betrachten Gegenstände. Sie riechen und schmecken, benutzen alle ihre Sinne und lernen nach und nach durch ihr Tun sich selbst und ihre nähere Umgebung kennen. Es sind da kleine Persönlichkeiten am Werk, die neugierig auf ihre Welt sind und sich mit ihr auseinandersetzen. Hier bei uns im Kindergarten wird die Welt für die Kinder wieder ein Stück erweitert. Sie erleben andere Erwachsene, viele Kinder, eine neue Umgebung, andere Materialien. Die neue Welt weckt Neugier und fordert zum Entdecken auf. 

 

Wir möchten dazu beitragen, dass die Kinder sich ihre umliegende Welt spielend, sich bewegend und selbstständig handelnd aneignen. Wir setzen auf die spielerische Form des Lernens. Im Spiel sind beide schon genannten Elemente, Bewegung und Handeln, enthalten. Wir glauben, dass das Spiel eine von den Kindern selbst gewünschte Handlungsform ist. Kinder wollen sich im Spiel als ,,selbstbestimmte Gestalter“ erleben. Das Tun hat bei Kindern Priorität. Wir gehen davon aus, dass sich die Denkentwicklung der Kinder in dem Maße vollzieht und sich immer stärker entwickelt, je mehr sie aktiv sein dürfen. Im Spiel werden Erlebnisse und Erfahrungen der Kinder nacherlebt und in ihr Denken und Handeln eingebaut. Es werden Handlungsmöglichkeiten eingeübt und somit erweitert sich der Verhaltensspielraum. Spiel zeigt den Kindern, was ihnen möglich ist und wo ihre Grenzen liegen, auch im Miteinander. Nicht zuletzt ist das Spiel ein Ventil für Spannungen der Kinder, die dadurch ausgelebt werden können. Ein Kind, das spielt, lernt auch immer. Es entwickelt sich umfassend in seiner Persönlichkeit weiter. Das bezieht sich auch auf seine Phantasie und Kreativität. Wir würden die Kinder in ihrer Entwicklung hemmen, wenn wir sie nicht spielen, sich bewegen und handeln ließen.

Gesunde Ernährung

Der Kindergarten ist neben dem Elternhaus ein bedeutender Lernort für die Entwicklung von Ernährungsverhalten, Esskultur und Freude am Essen. Die gemeinsame Mahlzeit ist vielmehr als Nahrungsaufnahme. Das Essen in der Gemeinschaft, bei einer ruhigen Atmosphäre, an einem freundlich gedeckten Tisch, trägt nicht nur zum körperlichen, sondern auch zum seelischen Wohlbefinden bei.


Wir möchten mit gesunden und kindgerechten Mahlzeiten einen Beitrag leisten, die kindliche Lebenssituation zu verbessern. Die Kinder haben in der Einrichtung die Möglichkeit zu frühstücken und ein Mittagsessen zu sich zu nehmen.

 

Die monatliche Gebühr beträgt

Frühstück:

11,00 Euro

Mittag:

34,00 Euro

Alles:

45,00 Euro


Durch das breite Angebot können die Kinder ihre Essgewohnheiten erweitern, ihre Selbständigkeit wächst und sie lernen, ihre Portionen einzuteilen.

Tages- und Wochenablauf

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitag

Frühstück und Freispiel

9:00 Uhr Sport

8:00 Uhr Schulgruppe Frühstück und FreispielFrühstück und Freispiel8:00 Uhr Schulgruppe Frühstück und FreispielFrühstück und Freispiel

10:00 Uhr

Morgenkreis mit Tagesplan und Trinkpause

10:00 Uhr

Morgenkreis mit Tagesplan und Trinkpause

10:00 Uhr

Morgenkreis mit Tagesplan und Trinkpause

9:55 Uhr

Tagesplan

9:30 Uhr

Morgenkreis mit Tagesplan in den Gruppen

10:30 Uhr

Angebot in der Kleingruppe Sprache

10:30 Uhr

Angebot in den Kleingruppen

10:30 Uhr

Angebot in den Kleingruppen

10:00 Uhr

Musikalische Früherziehung mit Elsbeth

Gruppentag

11:30 Uhr

Mittagessen

11:30 Uhr

Mittagessen

11:30 Uhr

Mittagessen

11:30 Uhr

Mittagessen

11:30 Uhr

Mittagessen

12:00 Uhr Freispiel beginn 1 Abholphase12:00 Uhr Freispiel beginn 1 Abholphase12:00 Uhr Freispiel beginn 1 Abholphase12:00 Uhr Freispiel beginn 1 Abholphase12:00 Uhr Freispiel beginn 1 Abholphase

13:00 Uhr

Freispiel beginn 2 Abholphase

13:00 Uhr

Freispiel beginn 2 Abholphase

13:00 Uhr

Freispiel beginn 2 Abholphase

13:00 Uhr

Freispiel beginn 2 Abholphase

13:00 Uhr

Freispiel beginn 2 Abholphase

Besondere Aktivitäten

Einmal wöchentlich steht dem Kindergarten die Turnhalle der ehemaligen Grundschule zur Verfügung.

 

Hier haben die Kinder die Möglichkeit, gezielte und vielfältige Bewegungserfahrungen zu machen und zu erweitern, z.B durch Bewegungslandschaften- und spiele. Des Weiteren besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Seniorenzentrum Lamm. Einmal im Monat treffen wir uns zu gemeinsamen Aktionen.

 

Wir gehen in den Wald, so oft es geht!


Der Wald, die Natur, bietet unserer Meinung nach den Kindern fast unbegrenzten Raum, sich frei zu bewegen, auszuprobieren, zu experimentieren, zu forschen und zu spielen. Wir wollen mit offenen Ohren und Augen, streichwilligen Händen und riechfreudigen Nasen durch den Wald streifen und sensibel sein für all die kleinen Naturereignisse, die sich im jahreszeitlichen Wechsel ergeben.

Kindergeburtstag

Geburtstag – ein wichtiger Tag im Leben eines Kindes, dem es schon tage – und Wochen lang entgegen fiebert und der sichtbares Zeichen für seine fortschreitende Entwicklung ist. Das Kind freut sich in der Regel darauf, einen Tag lang im Mittelpunkt zu stehen. Bei uns haben sich rund um den Geburtstag folgende Rituale eingespielt. Das Geburtstagskind bekommt von der Gruppe einen selbstgebackenen Kuchen, ein kleines Geschenk und eine selbstgebastelte Blume geschenkt. 

 

Das Geburtstagskind bringt eine Kleinigkeit für die anschließende Feier mit. Der Geburtstagskreis wird dann weiter vom Kind beeinflusst. Begehrte Spiele und Lieder finden Berücksichtigung. Das Geburtstagskind darf sich für diesen Tag ein Mittagessen wünschen.

Frühförderung

Bei Entwicklungs- und Sprachauffälligkeiten suchen wir zunächst das Gespräch mit den Eltern. Wenn nötig, ziehen wir gemeinsam mit den Eltern die Frühförderung hinzu. Die Frühförderung ist eine Einrichtung der Heilpädagogischen Einrichtungen der Lebenshilfe gGmbH und verfügt über heilpädagogische und therapeutische Fachkräfte, die Kinder bei Verzögerungen in der Entwicklung fördern.

Kreismusikschule

Im Rahmen der musikalischen Früherziehung werden wir einmal wöchentlich von der Kreismusikschule unterstützt. Hierzu kommt eine ausgebildete Musikpädagogin in die Einrichtung. Gemeinsam singen wir Lieder, begleitet von Orff-Instrumenten, lernen allerlei Instrumente kennen üben Tänze und kleine Kindermusicals ein.

Pädagogisches Konzept

 

 

Förderverein

Beitrittserklärung